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Kunst im RRZK

IN vitro

Mit der Ausstellung „IN vitro“ findet vom 28.06.2016 bis 25.11.2016 zum dritten Mal eine künstlerische Aktion in den Räumen des vor vier Jahren komplett renovierten und neu bezogenen Gebäudes des Rechenzentrums im Weyertal 121 statt.

Die Idee zu dieser Ausstellung entstand vor mehr als einem Jahr, als Prof. Carsten Gliese (Fachbereich Fotografie/Medien der Hochschule der bildenden Künste Essen (HBK), www.hbk-essen.de) die Fotoausstellung „Europa 3.1 Berlin Amsterdam Paris“ von Elke Boll besuchte, die an der HBK studiert, und er die sieben ungenutzten Vitrinen auf zwei Fluren entdeckte. Zusammen mit sieben Bachelor-Studierenden wurde das Projekt „IN vitro“ entwickelt, bei dem jeweils ein Student eine Vitrine individuell gestaltet. 

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Die Vernissage zur Ausstellung „IN vitro“ fand am 28.6.2016 statt. In einem Künstlergespräch mit Prof. Gliese beschrieben die sieben KünstlerInnen, wie sie die Idee zu ihrer Installation realisiert haben. Ein naheliegendes Thema ist die Verbindung von Kunst und Wissenschaft, aber auch die Auseinandersetzung mit dem Ort an sich.


Die Digitalisierung weiter Bereiche unseres Lebens wird in zwei unterschiedlichen Weisen thematisiert: Die erste Vitrine zeigt die inflationäre Verwendung des Fotoapparates, bei der jeder Aspekt des Alltags ständig dokumentiert werden muss. In einer weiteren Vitrine werden Smartphones, auf denen menschliche, sprechende Münder zu sehen sind, zur Schnittstelle von Mensch und Maschine. An anderer Stelle entstehen beim Betrachter Assoziationen zu „Selbstähnlichkeit“ und fraktalen Strukturen. Ein vermeintlicher Text aus Shakespeares Theaterstücken entpuppt sich als ein Programm, das „Hello World“ ausgibt, geschrieben in der esoterischen Programmiersprache SPL – Shakespeare Programming Language. Eine „gemütliche“ Wohlfühlecke mit Kamin animiert zur Diskussion über aktuelle Politik. Die Vitrine in der Vitrine ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit konservierten Mutationen in naturwissenschaftlichen Anschauungskästen, die durch transparente Scheiben in verschiedenen hintereinander gelagerten Ebenen beobachtet werden können. Ist die geheimnisvolle rote Struktur ein modellhafter „Ausschnitt“ unserer Gehirnstruktur? 

Sind Sie neugierig geworden? Kommen Sie vorbei und schauen sich die Ausstellung an. Diese läuft noch bis zum 25.11.2016. Sie finden die Installationen im 3. und 4. OG des RRZK, Gebäude 133, Weyertal 121. Ein Katalog erscheint in einigen Tagen. Und falls Sie das „neue“ Rechenzentrum noch nicht kennen, können Sie es direkt mit kennenlernen. Bei Fragen können Sie sich an den Helpdesk im Erdgeschoss wenden.

Contact
If you have any questions or problems, please contact the RRZK-Helpdesk
Phone: (0221) 470-89555