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Homedirectory

Das Homedirectory - oder Benutzerverzeichnis  - ist ein zentraler Arbeitsbereich, den jeder Beutzer (Personal- und Studierenden-Accounts) automatisch mit dem Einrichten des Accounts erhält. Die Größe dieses Bereichs beträgt 100 MB. Für Uni-Accounts kann dieser auf Antrag an mgr(at)uni-koeln.de vergrößert werden. Der Zugriff erfolgt über das Internet und ist praktisch über jeden Rechner möglich (Details siehe unten). Dadurch ist das Homedirectory ein idealer Platz zur Ablage von Dateien, die an wechselnden Arbeitsplätzen, mal in der Uni, mal zu Hause, mal in der Ferne, benötigt werden. Eine Alternative zum USB-Stick.

Hintergrund

Allgemein bekannt ist das Verzeichnis Eigene Dateien unter Windows. Das ist ein Bereich, der für jeden Benutzer auf einem Windows-PC angelegt wird und in dem er zum Beispiel seine Arbeitsdateien, Dokumente oder Bilder ablegen kann. Das Äquivalent hierzu unter Unix/Linux ist das Homedirectory.

Auf der anderen Seite erhalten alle Personal- und Studierenden-Accounts eine Berechtigung zum Arbeiten auf den zentralen Unix-Servern, insbesondere dem Server dialog.rrz.uni-koeln.de. Daraus resultiert ein Homedirectory für jeden Benutzer, das wegen der Verfügbarkeit der Server im Internet selbst von überall ansprechbar ist.

Inhalt des Homedirectorys

Im Anfangszustand enthält das Homedirectory die folgenden Verzeichnisse (Ordner)

  • public
    Dateien in diesem Ordner können von Jedem gelesen werden.
  • private
    Dateien in diesem Ordner können nur vom Benutzer selbst gelesen werden.
  • NTprofiles
    Dieses Verzeichnis ist ein Relikt ohne weitere Funktionen.
  • Mail
    Dieses Verzeichnis ist ein Relikt ohne weitere Funktionen.
  • .oldfiles
    Dieses üblicherweise unsichtbare Verzeichnis enthält eine Sicherungskopie der Dateien vom Vortag. Wird zum Beispiel eine Datei aus Versehen gelöscht oder unbrauchbar und wird dies am gleichen Tag noch gemerkt, so kann in diesem Verzeichnis die entsprechende Dateiversion vom Vortag gefunden werden.
  • public_html (nur Uni-Accounts)
    Dieses Verzeichnis kann WWW-Seiten enthalten, die über die Adresse http://www.uni-koeln.de/~Account öffentlich lesbar sind. Benutzungshinweise hierzu stehen unter Mitarbeiterseiten.
Screenshot: Ansicht des Homedirectories im Anfangszustand im Clienten SSH/Windows
Ansicht des Homedirectories im Anfangszustand im Clienten SSH/Windows

Weiterhin enthält das Homedirectory eine Reihe von (unsichtbaren) Dateien, die zum Arbeiten unter Unix, zum Beispiel auf dem zentralen Server dialog.rrz.uni-koeln.de erforderlich sind.

Natürlich können Ordner beliebig angelegt und gelöscht werden. Änderungen sind auch für die Zugrifssrechte möglich (siehe unten).

Der Pfad im AFS

Alle Homedirectories liegen im AFS-Filesystem. Die Pfade sind vom Account-Typ abhängig und enthalten eine Account-abhängige Zahl. Die Pfade sind allerdings nur für bestimmte Zugriffsarten sowie für den Zugriff auf das Homedirectory eines anderen Benutzers von Wichtigkeit.

Personal-Accounts:

/afs/rrz.uni-koeln.de/usr/uninv/nn/Benutzerkennzeichen

Studierenden-Accounts:

/afs/rrz.uni-koeln.de/usr/smail/nn/Benutzerkennzeichen

zum Beispiel

/afs/rrz.uni-koeln.de/usr/uninv/31/abc12

oder kürzer

/afs/rrz/usr/uninv/31/abc12

beziehungsweise

/afs/rrz.uni-koeln.de/usr/smail/14/hluepsen

oder kürzer

/afs/rrz/usr/smail/14/hluepsen

für die Benutzerkennzeichen abc12 beziehungsweise hluepsen, wobei nn, im ersten Beispiel 31 und im zweiten Beispiel 14, eine Zahl ist, die zwar für ein Benutzerkennzeichen konstant bleibt, aber für verschiedene Kennzeichen verschieden sein kann.

Dieser Pfad wird angezeigt

  • in einer Dialogsitzung unter Unix (zum Beispiel mit dem oben angegebenen Server dialog) mittels des Kommandos pwd sowie
  • bei einer WinSCP-Verbindung (zum Beispiel mit dem oben angegebenen Server dialog). Mehr dazu unten.

Zugriff

Der Zugriff kann über einen Dateitransfer, direkt über das AFS oder eine Dialogsitzung erfolgen. Auf dem eigenen Rechner wird in jedem Fall ein Client (Hilfsprogramm) dazu benötigt.

mittels Dateitransfer

Mittels eines SSH-Clienten, zum Beispiel SSH/Windows, WinSCP oder Filezilla kann eine Datei oder ganze Verzeichnisse vom lokalen Rechner in das Homedirectory übertragen werden und umgekehrt. Diese Programme stellen primär eine Verbindung mit einem Rechner her. Dies kann am RRZK ein beliebiger Unix-Server sein, vorzugsweise jedoch dialog.rrz.uni-koeln.de. Nach Aufbau der Verbindung wird automatisch (in der rechten Fensterhälfte) das Homedirectory des Accounts angezeigt, über das das Login erfolgte. Nach einem Wechsel des Verzeichnisses kann über das Symbol in das eigene Homedirectory zurückgegangen werden. Der Austausch von Dateien erfolgt dann zum Beispiel mit der Maus über Drag & Drop von einer Fensterhälfte in die andere.

Nachteil dieser Zugriffsmethode: Man arbeitet prinzipiell immer mit einer Kopie der Dateiversion. Das heißt nach der Bearbeitung muss die Datei wieder in das Benutzerverzeichnis per SSH zurückübertragen werden.

expand: Ansicht des Homedirectories im Anfangszustand im Clienten WinSCP. (Hier sind auch die sonst "unsichtbaren" Dateien und Ordner zu sehen.)
Ansicht des Homedirectories im Anfangszustand im Clienten WinSCP. (Hier sind auch die sonst "unsichtbaren" Dateien und Ordner zu sehen.)

Über das AFS

Screenshot: Laufwerke

Über einen AFS-Clienten (zum Beispiel unter Windows) kann auf das Homedirectory direkt zugegriffen werden, das heißt ohne vorher eine Verbindung mit einem anderen Server herstellen zu müssen. Unter Windows wird es dann als ein Laufwerk zur Verfügung gestellt. Der Austausch von Dateien erfolgt dann in gewohnter Weise, zum Beispiel mit der Maus über Drag & Drop.

Das Homedirectory ist hier als Laufwerk Z: anprechbar.

Allerdings ist die Nutzung eines AFS-Clienten außerhalb des UKLAN (im Gegensatz zu SSH-Clienten), zum Beispiel von zu Hause, mit einigen Einschränkungen beziehungsweise. zusätzlichem Aufwand verbunden (siehe dazu Besonderheiten beim Arbeiten mit AFS).

Vorteil dieser Zugriffsmethode: Man kann mit dem Original der Datei (im Benutzerverzeichnis) arbeiten. Das heißt nach der Bearbeitung muss die Datei nicht wieder in das Benutzerverzeichnis zurückübertragen werden.

über eine Dialogsitzung

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, eine Dialogsitzung mit einem beliebigen Unix-Server des RRZK, vorzugsweise jedoch dialog.rrz.uni-koeln.de, aufzubauen. Hierzu dient unter anderem einer der Clienten SSH/Windows oder Putty. Das Bearbeiten der Dateien erfolgt dann über Unix/Linux-Kommandos.

Rechtevergabe

Bei der oben angeführten Auflistung der anfangs eingerichteten Verzeichnisse war darauf hingewiesen worden, dass zum Beispiel Dateien im Verzeichnis public allgemein lesbar sind, sofern dem Lesenden unter anderem der Pfad des Homedirectories bekannt ist. Selbstverständlich können die Rechte für sämtliche Verzeichnisse individuell gesetzt werden. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass hier sowhl die Unix-Dateirechte als auch die AFS-Dateirechte eine Rolle spielen. 

Arbeiten unter Unix

/home/

Beim Arbeiten unter Unix/Linux ist man gewohnt, über /home/Account (wobei Account das eigene Benutzerkennzeichen ist) in das eigene Homedirectory zu gelangen. Dies gilt auf den Servern des RRZK nur eingeschränkt:

  • Server dialog und altix1:
    /home/Account führt in das hier beschriebene Homedirectory.
  • HPC-Server:
    /home/Account führt in das Homedirectory des parallelen Filesystems.
  • andere Server wie webdyn1:
    /home/Account ist nicht definiert.

HPC-Server

Neben dem hier beschriebenen Homedirectory gibt es für HPC-Benutzer noch ein weiteres Homedirectory im parallelen Filesystem. Letzteres ist das Arbeitsverzeichnis auf den HPC-Servern wie cheops.

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Phone: (0221) 470-89555