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MoSGrid - Molecular Simulation Grid

Im Vergleich zu den anderen Wirtschaftszweigen erweist sich die chemische Industrie in der deutschen Wirtschaft als eine der forschungsintensivsten.1 Ein großer Teil der Branche besteht aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich eindringlich mit Forschung beschäftigen. Wissenschaft und Industrie sind hier eng miteinander verbunden. MoSGrid soll dieser Verbindung einen gemeinsamen Wettbewerbsvorteil durch das Grid verschaffen.

BMBF (Förderkennzeichen 01IG09006); 01.09.2009 - 31.12.2012


In MoSGrid liegt der Schwerpunkt  auf der Einrichtung und Bereitstellung von Grid-Diensten zur Durchführung molekularer Simulationen. MoSGrid macht die D-Grid-Infrastruktur für das Hochleistungsrechnen im Bereich molekularer Simulationen zugänglich, inklusive der Annotation der Ergebnisse mit Metadaten und deren Bereitstellung für Data Mining und Wissensgenerierung.

Zielführend soll MoSGrid den Benutzer in allen Phasen des Simulationsprozesses unterstützen. Ein Portal bietet Zugriff auf Daten-Repositorien, in denen Informationen zu bereits berechnete molekularen Eigenschaften sowie 'Rezepte' (standardisierte Methoden für die bereitgestellten Anwendungen) gespeichert sind. Darüber hinaus werden Anwender bei der Auswertung der Berechnungsergebnisse unterstützt. Dies erleichtert die Aufbereitung und Verarbeitung der Daten für die Weiterverarbeitung und für die darauf basierenden weiteren Berechnungen und Analysen. Ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn kann erzielt werden durch das Querverweisen und Verlinken verschiedener Ergebnisdatensätzen. Zudem ermöglicht das Datenrepositorium eine externe Referenzierbarkeit der gesammelten Simulationsergebnissen.

Projektbeteiligte:

  • Projektmanagement durch das RRZK Universität zu Köln
  • Department für Chemie der Universität zu Köln          
  • Fakultät Chemie der Technische Universität Dortmund 
  • Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (TU Dresden)
  • Department Chemie der Universität Paderborn
  • Paderborn Center for Parallel Computing (PC2) Uni Paderborn
  • Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB)
  • Bayer Technology Services GmbH
  • Origenis GmbH
  • BioSolveIT GmbH
  • COSMOlogic GmbH & Co. KG
  • GETLIG & TAR

Assoziierte Partner:

  • MTA SZTAKI. Computer and Automation Research Institute. Hungarian Academy of Sciences - Laboratory of Parallel and Distributed Systems 
  • Jülich Supercomputing Centre der Forschungszentrum Jülich GmbH
  • Turbomole GmbH
  • Schrödinger GmbH
  • Oracle Deutschland

1. Angaben laut VCI: https://www.vci.de/themen/bildung-forschung/uebersichtsseite.jsp

Kontakt
Bei Fragen und für eine individuelle Beratung wenden Sie sich bitte an den RRZK-Helpdesk