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Kunst im RRZK

Im RRZK finden in regelmäßigen Abständen künstlerische Ausstellungen statt. Die Dritte Präsentation fand vom 28.06. bis 25.11.2016 unter dem Namen „IN vitro“ statt.

In vitro

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Unter der Leitung von Prof. Giese (Hochschule der bildenden Künste Essen) stellten sieben Studierende Ihre Werke aus. Die angehenden Künstlerinnen und Künstler setzten sich in den Werken mit dem Ort sowie dem Thema „Kunst und Wissenschaft“ auseinander.

Die Digitalisierung weiter Bereiche des Lebens wurde in zwei unterschiedlichen Weisen thematisiert: Die erste Vitrine zeigte die inflationäre Verwendung des Fotoapparates, bei der jeder Aspekt des Alltags ständig dokumentiert ist. In einer weiteren Vitrine wurden Smartphones, auf denen sprechende Münder zu sehen waren, zur Schnittstelle von Mensch und Maschine. An anderer Stelle entstanden beim Betrachten Assoziationen zu „Selbstähnlichkeit“ und fraktalen Strukturen. Ein vermeintlicher Text aus Shakespeares Theaterstücken entpuppte sich als ein Programm, das „Hello World“ ausgab, geschrieben in der esoterischen Programmiersprache SPL – Shakespeare Programming Language. Eine „gemütliche“ Wohlfühlecke mit Kamin animierte zur Diskussion über aktuelle Politik. Die Vitrine in der Vitrine war eine künstlerische Auseinandersetzung mit konservierten Mutationen in naturwissenschaftlichen Anschauungskästen, die durch transparente Scheiben in verschiedenen hintereinander gelagerten Ebenen beobachtet werden konnten. Ist die geheimnisvolle rote Struktur ein modellhafter „Ausschnitt“ unserer Gehirnstruktur? 

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