zum Inhalt springen

Projekte

Das RRZK arbeitet sowohl innerhalb der Universität zu Köln als auch national und international mit anderen Fachbereiche, Hochschulen und Instituten zusammen. Dabei entstehen Projekte in und für die unterschiedlichsten Fachgebiete. Hier bekommen sie einen Überblick der laufenden Projekte.

High Performance Computing (HPC)

ORKA-HPC: OpenMP für rekonfigurierbare heterogene Architekturen

BMBF-Förderkennzeichen: 01lH17003A

Das Projekt ORKA-HPC befasst sich mit heterogenen HPC-Architekturen unter Einsatz von FPGA-Beschleunigern. Die Rekonfigurierbarkeit von FPGAs ermöglicht sehr effiziente Implementierungen ausgewählter algorithmischer Kernels verschiedener Applikationsklassen. Dabei ist die Programmierung von FPGAs bisher vorwiegend Spezialisten vorbehalten und sehr zeitaufwendig, wodurch deren Verwendung im HPC-Bereich derzeit noch selten ist. Jüngste Entwicklungen adressieren die bessere Kopplung zwischen FPGA-Subsystem und Host. ORKA-HPC beabsichtigt FPGAs den Softwareentwicklern im HPC-Bereich zugänglich zu machen und den Software-Portierungsaufwand auf FPGAs wesentlich zu reduzieren.

Hierzu soll eine produktive Verwendbarkeit von FPGAs über OpenMP, als bislang am stärksten adaptiertes Shared Memory Programmiermodell, etabliert werden. Bisherige OpenMP-Implementierungsversuche konzentrieren sich auf die Umsetzung einzelner Teilaspekte und adressieren insbesondere nicht die für HPC notwendigen Performance-Aspekte. Für einen ganzheitlichen Ansatz sind daher auch Forschungsarbeiten nötig, zum Beispiel zu neuen Ansätzen bei der Repräsentation von Programmcodes und heuristischen Methoden zur Optimierung für inhärent parallele Architekturen.

Kontakt: Viktor Achter

Projektbeteiligte:

  • Universität zu Köln: Regionales Rechenzentrum - Prof. Dr. Ulrich Lang (Projektkoordination)
  • Fraunhofer-Institut für Algorithmen und wissenschaftliches Rechnen (SCAI): Horst Schwichtenberg
  • Friedrich Alexander Universität Erlangen: Lehrstuhl für Programmiersysteme - Prof. Dr. Michael Philippsen
  • Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB): Dr. Thomas Steinke
  • Assoziierter Partner: Intel GmbH

Projektlaufzeit: 01.11.2017 - 31.10.2020

Geistes- und Sozialwissenschaften / Digitale Geisteswissenschaften

KA³ - Kölner Zentrum Analyse und Archivierung von AV- Daten

BMBF-Förderkennzeichen: 01UG1511A

In den Geistes- und Sozialwissenschaften sind multimodale Daten von zunehmender Bedeutung. Auswertung, Dokumentation, Publikation und Archivierung sind Technologien, die im Kontext der Geistes- und Sozialwissenschaften bisher noch wenig erforscht sind, denn ein maßgeblicher Einsatz von Transkriptionen stellt das bis dato primäre Medium zur Repräsentation dieser Daten dar.

Im KA³-Projekt wird ein fach- und standortübergreifendes Kölner Zentrum für Analyse und Archivierung audiovisueller Daten aufgebaut. Dabei wird der Fokus auf die interaktionsbezogene Strukturierung und effiziente Bereitstellung von audiovisuellen Daten gesetzt.

Das RRZK wird im KA³-Projekt am Auf- /Ausbau eines überregionalen Onlinearchivs mitwirken und die eigenen Erfahrungen im Bereich Softwareentwicklung, Nachhaltigkeit und Betrieb einbringen. Die Leistungsfähigkeit und zukunftssichere Konzeption ist ein wichtiges Ziel im Projekt. Die Nutzerinnen und Nutzer zugleich in Ihren Anwendungsszenarien zu unterstützen ist eine zentrale Anforderung, die durch agile Vorgehensweise der Diensteentwicklung gewährleistet wird.

Kontakt: Christoph Stollwerk und Prof. Dr. Ulrich Lang

Projektbeteiligte:

  • Universität zu Köln:
    Institut für Linguistik – Prof. Dr. Nikolaus Himmelmann
    RRZK (Regionales Rechenzentrum der Universität zu Köln) – Prof. Dr. Ulrich Lang
    Kölner Datenzentrum für Geisteswissenschaften
  • Externe Kooperationspartner:
    Fernuniversität Hagen, Institut für Geschichte und Biographie
    Fraunhofer Institut  für Intelligente  Analyse- und  Informationssysteme 
    Max-Planck-Institut für Psycholinguistik 

Projektlaufzeit: Phase 1: 01.10.2015 - 31.09.2018; Phase 2: 01.10.2018 - 31.09.2020

Mathematik und Naturwissenschaften

High Definition Clouds and Precipitation for Advancing Climate Prediction HD(CP)2

BMBF-Förderkennzeichen: Phase 1: 01LK1211C; Phase 2: 01LK1502A

Das Projekt 'High Defnition Clouds and Precipitation for Advancing Climate Prediction' - HD(CP)² ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsinitiative, deren Aufgabe im besseren Verständnis der physikalischen Prozesse von Luftfeuchtigkeit und Wolkenbildung liegt. Auf der Basis neu gewonnener, vielfältiger, hochwertiger Messdaten und neuer Simulationsmodelle soll dann eine exaktere Klimavorhersage möglich sein. Der Beobachtungs- und Messbereich von HD(CP)² umfasst im wesentlichen Deutschland und die Niederlande.

Im Teilprojekt O3 HD(CP)²-Integration ist die Organisation der meteorologischen Messdaten in einem auch für die Öffentlichkeit zugänglichen Datenarchiv ein wesentliches Ziel. Die Implementierung der hierzu notwendigen Infrastruktur sowie die Entwicklung von Diensten wie beispielsweise die Metadaten-Erfassung, die Qualitätssicherung der Daten, und die statistische Auswertung von Zugriffen sind Aufgaben des RRZK.

Kontakt RRZK: Volker Winkelmann

Partner im Teilprojekt O3:

  • Universität zu Köln (RRZK & IGMK)
  • Universität Hamburg
  • Universität Bonn
  • FU Berlin
  • FZ Karlsruhe
  • LMU München
  • Leibniz-Institut für Troposphärenforschung Leipzig
  • MPI für Meteorologie Hamburg
  • FZ Jülich
  • Deutscher Wetterdienst
  • Deutsches Klimarechenzentrum
  • The Royal Netherlands Meteorological Institute
  • University of Basilicata & andere.

Projektlaufzeit: Phase 1:  01.10.2012 - 30.9.2015, verlängert bis 31.03.2016; Phase 2: 01.04.2016 - 31.3.2019, verlängert bis 31.12.2019

Projektwebsite HD(CP)2

Lehre und Verwaltung

Opencast - Einführung eines universitätsweiten automatischen Videoaufzeichnungssystems

Opencast (Matterhorn) ist ein universitätsweiter, automatisierter Dienst zur Aufzeichnung, Verarbeitung und Bereitstellung von Lehrveranstaltungen. In den bereits ausgerüsteten Hörsälen ist eine einfache und zuverlässige Möglichkeit gegeben, (Lehr)-Veranstaltungen aufzuzeichnen und nach der Bearbeitung den Studierenden in deren ILIAS Kursen bereitzustellen. Es sind weder „Kameraleute“ noch zusätzliche Rechner und Mikrophone nötig. Opencast eignet sich vor allem für Lehrvorträge, die keine überwiegend interaktive Elemente enthalten („Frontalunterricht“ versus „Diskussion“). Mit der gleichen Technik können auch nicht direkt studienbezogene Veranstaltungen wie Konferenzen und Ringvorlesungen aufgezeichnet werden. 

Das RRZK koordiniert das Projekt und ist verantwortlich für den Betrieb der notwendigen zentralen Server, der Komponenten in den Hörsälen und die Installation beziehungsweise Anpassung der Software. Die Umsetzung und der Support für die Endnutzerinnen und Endnutzern erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den IT-Beauftragten der Fakultäten und dem CompetenceCenter E-Learning (CCE).

Kontakt RRZK: Ruth Lang (E-Mail: Opencast)

Projektlaufzeit: seit 01.07.2013 - Ende 2018

Projektwebsite Vorlesungsaufzeichnung

Berufungsportal der Universität zu Köln

Das Berufungsportal unterstützt die zur Durchführung von Berufungsverfahren notwendigen Arbeitsschritte für die Fakultäten, insbesondere die Kommunikation mit Mitgliedern der Berufungskommission und Gutachtern. Sobald eine Professur ausgeschrieben wird, bündelt das Portal nahezu alle Aktivitäten rund um das weitere Berufungsverfahren an der Universität zu Köln. In einer Webanwendung wird die entsprechende Ausschreibung veröffentlicht. Stellenanzeigen in den üblichen Medien (Print, Web, Social Media, …) verweisen auf diese Webseite. Bewerber_innen wird dort eine einheitliche Dateneingabe über strukturierte Formulare und das Hinterlegen von Anlagen und Publikationen zur Bewerbung ermöglicht. Die dann in einem einheitlichen Format vorliegen Bewerbungen lassen sich im weiteren Verlauf durch die am Verfahren Beteiligten (Gutachter_innen, Kommissionen, Mitarbeiter_innen der Fakultäten, …) wesentlich effizienter bearbeiten.

Die Diensteentwicklung des RRZK hat sich auf die Entwicklung von webbasierten Softwarelösungen im universitären Bereich spezialisiert. Sie stellt im Projekt die technische Projektleitung und entwickelt das Berufungsportal in Zusammenarbeit mit den Fakultäten und zentralen Einrichtungen der Universität. Die Entwicklung des Berufungsportals erfolgt iterativ auf der Grundlage der Methodik agiler Softwareentwicklung.

Kontakt: 
Robert Kummer
Michael Lönhardt

Projektbeteiligte

  • Stabsstelle 03 (Universitätsverwaltung, Berufungen): Irmgard Hannecke-Schmidt
  • Wirtschafts- & Sozialwissenschaftliche Fakultät: Michael Müller
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät: Dekanat
  • Medizinische Fakultät: Dagmar Gold 
  • Philosophische Fakultät: Anne Biermann
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät: Anna Bode
  • Humanwissenschaftliche Fakultät: Dekanat

Projektlaufzeit: seit 01.07.2014

Projektwebsite Berufungsportal

Kontakt
Bei Fragen und für eine individuelle Beratung wenden Sie sich bitte an den RRZK-Helpdesk