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Minimaldatensicherungskonzept

Informationssicherheitsfachleute sprechen gern von einem "Minimaldatensicherungskonzept", das bedeutet: Wenn man sonst keine anderen "professionellen" Backupmaßnahmen wie die regelmäßige gründliche Sicherung beispielsweise per TSM-Backup-Service in Anspruch nimmt, sollte man stattdessen mindestens Folgendes tun:

1) Vollbackup

Sichern Sie mindestens einmalig Ihre gesamte Festplatte (Vollbackup): Hierzu gibt es spezielle Software, die ein Abbild Ihrer Festplatte erstellt. Dieses Abbild kann bei Bedarf (Datenverlust etc.) auch auf einen neuen/anderen Datenträger zurückgespielt werden. Dies gilt auch für die von Ihnen gekaufte, auf Ihrem Rechner genutzte oder erstellte Software. Eine solche Software ist beispielsweise das sehr kostengünstige c't WIMage.

2) eigene Dateien extra sichern

Sichern Sie regelmäßig per "Copy & Paste" Ihre eigenen Dateien auf einen zusätzlichen Datenträger. Dies sollten Sie mindestens einmal wöchentlich einplanen, beispielsweise freitags kurz vor Feierabend. Nach dem Kopieren legen Sie diesen Datenträger möglichst in einen geschützten Bereich (beispielsweise Ihren Schreibtischcontainer) und achten Sie darauf, dass sonst niemand unberechtigten Zugriff auf diesen Datenträger haben kann.

3) Backuplösung: Apple Time Machine

Wenn Sie einen Apple-Rechner nutzen, bietet sich eine Sicherung über das Tool "TimeMachine" an, das in macOS integriert ist. Hier können Daten inklusive ihren Veränderungen mit auf einer externen Festplatte gespeichert werden (dies ist ein sogenanntes "inkrementelles Backup". Auch hier sollte man dafür sorgen, dass niemand sonst Zugriff auf diese Festplatte bekommt. Über macOS kann die Festplatte außerdem standardmäßig verschlüsselt werden, dies bedeutet, dass sonst niemand die Daten auf dieser Festplatte lesen kann.